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DER SKM

Der SKM Bundesverband e.V. ist ein katholischer Fachverband » mehr lesen

KAMPAGNE GEGEN ARMUT

Der Mensch am Rand ist unsere Mitte. Armut und Ausgrenzung in Deutschland bekämpfen » mehr lesen

Fortbildungen

Der SKM ist in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e.V. Veranstalter wichtiger Seminare für Mitarbeiter >> mehr lesen

SKM-Leitbild

Das Leitbild des SKM zeigt die gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen, denen sich der Wohlfahrtsverband verpflichtet fühlt » mehr lesen

BERATUNG & HILFE

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachverbandes SKM sind in fast allen Facetten der sozialen Beratung für Menschen in Not zur Stelle » mehr lesen

03.12.2018                                            Fachwoche Straffälligenhilfe 2018

Es bilden sich zunehmend Formen von demokratiefeindlicher, von vorgeblich politisch bzw. religiös legitimierter Gewalt, von Hass und politischer Radikalisierung in der Gesellschaft aus. Dies ist in der Politik zu beobachten und auch im nahen Umfeld, an einzelnen Menschen. Besonders gefährdet für radikale Ansichten sind Menschen, die sich im Strafvollzug befinden. Im Rahmen der Fachwoche, die vom 26.11-28.11.2018 in Augsburg stattfand, wurde das wichtige Thema Radikalisierung in den Fokus genommen. Mit gut 80 Mitwirkenden aus dem Arbeitsfeld der Straffälligenhilfe, unter anderem auch einigen Akteuren aus den SKM Ortsvereinen und dem SKM Bundesverband, war die Veranstaltung im Tageshaus St. Ulrich in Augsburg gut besucht. Im Rahmen der Fachwoche wurden unter anderem die verschiedene Formen und Facetten von Radikalisierung aufgezeigt und angeregt darüber diskutiert, inwiefern das Gefängnis Nährboden hierfür sein kann. In Form von Arbeitsgruppen fanden die Teilnehmer auch Zeit, sich individuell und intensiv mit der Thematik zu befassen.

 

14.11.2018

Bundesverband führt erfolgreich 1. Männerkongress durch

Vom 06.- 08.11.2018 kamen knapp 30 Vertreter von SKM und Caritas im Berliner Büro des Caritasverbandes zum 1. Männerkongress zusammen. Zentrales Thema der vom SKM Bundesverband durchgeführten Veranstaltung war das „politische Lobbying“. Lobbying braucht, um langfristig erfolgreich zu sein, dauerhafte persönliche Beziehungen zu Politikern und Ministerialbeamten. Diese wiederum sind auf Wissen von Fachkräften angewiesen, um auf den verschiedensten Gebieten kompetent Entscheidungen treffen zu können. Aus diesem Anlass suchten wir den Kontakt zu einigen Mitgliedern des Bundestages, die es sich trotz engem Terminplans nicht nehmen ließen, dem immer noch tabuisierten Thema Männer- und Gewaltberatung Gehör zu schenken.

Michael Kießling (CSU), seit 2017 Mitglied des Bundestages, hörte sich aufmerksam die Belange und Probleme aus der Praxis an. Als Mitglied des Familienausschusses tritt er auch für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein und fand so schnell einen Zugang zu den Themen des Männerkongresses. Mit Peter Weiss (CDU) und Hermann Gröhe (CDU) trafen wir auf zwei erfahrene Bundestagsabgeordnete. Beide sind Mitglieder im Ausschuss Arbeit und Soziales und streben hinsichtlich der Sozialpolitik ressortübergreifende Lösungen an.

Zuvor kamen wir bereits mit Katrin Gerdsmeier, die als Direktorin des Caritas Büros Berlin Kontakte zu Parlamentarier(inne)n, zu Regierungsstellen sowie den Parteien hält und über ihre Arbeit dort berichtete, zusammen. In einem weiteren Gespräch mit Robert Wessels, der im katholischen Büro Berlin zuständig für Familienpolitik, Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Vermögenspolitik ist, erzählte Wessels von seinen Erfahrungen des politischen Lobbyings. Beim Lobbying sind für ihn Augenmaß, Sachkunde, Hartnäckigkeit, personelle Kontinuität und die Einstellung, dass man sich immer zweimal trifft, wichtig. Mit Anke Gladosch konnten wir für den Kongress eine Vertreterin aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gewinnen, die dem Thema Jungen- und Männerarbeit aufgeschlossen gegenüberstand und die Kongressmitglieder ermutigte, entsprechende Förderanträge zu stellen.

Bundesverband verleiht goldene und silberne Ehrennadel

Ehrungen beim SKM Rendsburg

Harry Evers zweiter von links, Christel Schmitz dritte von links, Karl-Georg Schmitz dritter von rechts

Am 28.10.18 wurden Frau Christel Schmitz die silberne Ehrennadel sowie Herrn Karl-Georg Schmitz und Herrn Harry Evers die goldene Ehrennadel des SKM Bundesverbandes für ihr jahrelanges Engagement beim SKM Rendsburg verliehen. Die Ehrung fand im Rahmen eines Gottesdienstes in der St. Martin Gemeinde in Rendsburg statt.

Seit 56 Jahre gibt es die Ortsgruppe des SKM Rendsburg schon. Vor 28 Jahren hat Harry Evers den Vorsitz des SKM Rendsburg übernommen
Gemeinsam mit Frau Christel Schmitz und ihrem Mann Karl-Georg Schmitz haben die drei die ganze Arbeit ehrenamtlich gestemmt.

Besonders hervorheben muss man an dieser Stelle die Beratung und Hilfe in Erziehungsfragen, die Mitwirkung in der Vormundschafts- und Familiengerichtshilfe, die Übernahme von Vormundschaften, die Betreuung alter und kranker Menschen, die vielzähligen Beratungen und Begleitungen von Menschen im Umgang mit Behörden, die Hilfe für alleinstehende Wohnungslose oder die Koordination der Rendsburger Tafel.

Für Ihr langjähriges Engagement wurden Karl-Georg Schmitz im Jahr 2008 und Harry Evers im Jahr 2009 jeweils die silbernen Ehrennadel des SKM Bundesverband überreicht. Für ihr weiteres Engagement wurde den beiden nun die neue goldene Ehrennadel des SKM Bundesverbandes verliehen.
Frau Schmitz wurde für ihr langjähriges Ehrenamt mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Die Ehrungen wurden durch Frau Monika Bagger-Wulf, der Landesleitung Schleswig-Holstein des Caritasverbandes des Erzbistums Hamburg angeregt.

Internationaler Tag gegen Armut und Ausgrenzung in Osnabrück

Armut ist keine Straftat!

Osnabrück/Dortmund/Düsseldorf 17.10.2018
Unter dem Motto „Menschen mit Armutserfahrungen organisieren sich“ hat in Osnabrück in Kooperation von SKM Bundesverband und SkF Gesamtverein die zentrale Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Armut und Ausgrenzung stattgefunden. In verschiedenen Workshops wurden unter Leitung und Beteiligung von Menschen mit Armutserfahrungen die Themen „Partizipation“, „Armut ist weiblich“ und “Umgang mit dem Job-Center“ diskutiert.
„Armut ist keine Straftat, auch wenn dieser Eindruck häufig erweckt wird!“, empörte sich Robert Trettin, stellvertretender Sprecher der Nationalen Armutskonferenz. Er ist davon überzeugt, dass sich nichts ändert, „wenn wir nicht selbst auf die Straße gehen“. Als Experten in eigener Sache müssten Menschen mit Armutserfahrungen auf Augenhöhe beteiligt werden. „Menschen, die eigene Erfahrungen mit Armut gemacht haben, müssen auch in zentrale Entscheidungen in Politik und Gesellschaft eingebunden sein.“
„Der soziale Wohnungsbau, insbesondere für Frauen mit Kindern, muss deutlich angekurbelt werden. Es müssen mehr Plätze in Frauenhäusern geschaffen und deren Finanzierung verbessert werden“, fasste Karin Wilke die Forderungen der Frauen im Workshop „Armut ist weiblich“ zusammen. “Außerdem seien kostenlose Weiterbildungen für Frauen zur Nutzung von Medien notwendig. Für Migrantinnen stellen sich die Fragen nach Kultur und Geschichte in Deutschland sowie nach den hier herrschenden Gesetzen und den damit für sie verbundenen Rechten. Gleichfalls forderten die teilnehmenden Frauen Treffpunkte wie beispielsweise Cafés oder Arbeitslosenzentren, in denen sie Erfahrungen austauschen und sich organisieren könnten.
Viele Teilnehmenden benannten ihre negativen Erfahrungen mit Jobcentern. Erhard Beckers, Fachreferent für besondere Lebenslagen und Armutsfragen des SKM Bundesverbands und Brunhilde Ludwig, Referentin für Armutsbekämpfung und -prävention im SkF Gesamtverein benannten als wesentliche Forderungen der Teilnehmenden: „Es müssen Kontrollinstanzen von außen für die Jobcenter eingerichtet werden, die Rechtsdurchsetzung für Arbeitslosengeld II (ALGII)-Empfänger deutlich erleichtert und die Antragsverfahren für den Bezug von ALG II vereinfacht werden. Außerdem müssen Wege zur Stabilisierung der Wohnsituation von Leistungsbeziehenden gefunden werden, die durch steigende Mieten insbesondere in Ballungsräumen gefährdet ist. Nicht zuletzt müssen die Regelsätze, die Mietobergrenzen und die Freibeträge bei der Anrechnung von Einkommen erhöht werden.“
Sich gemeinsam auszutauschen zu konkreten Erfahrungen von Armut in einem solchen Format, wurde von Teilnehmenden und Veranstaltern als sinnvoll bewertet.

24. September 2018

Männlichkeit 4.0 –  Fachtag in Neuss dreht sich um Zukunftsthemen

Am 24.09.2018 fand im Zeughaus in Neuss zum vierten Mal der Neusser Jungen- und Männertag statt. Gekommen waren rund 60 interessierte Frauen und Männer, die sich über neue und alte Geschlechterrollenbilder und den Nutzen von sozialen Medien in der sozialen Arbeit informieren wollten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Tom Hegermann, der mit Frau Dr. Maya Götz und Rüdiger Dreier zwei versierte Referenten begrüßen konnte.
Philip Benning begrüßte als Vorsitzender des Sozialdienstes Katholischer Männer in Neuss die Teilnehmenden. Den Besuchern näher gebracht wurde das Thema durch Rüdiger Jähne, der in seiner Funktion als Referent für Jungen- und Männerarbeit die Gleichstellung der Geschlechter per se im Blick hat. Dabei zeigte er auf, dass sich die Kommunikation auf verschiedenen Ebenen verändert und wir mitten im Prozess der digitalen Transformation stecken.
Wo finden Jungen und Männer in den Medien heute Vorbilder und wie informieren sie sich? Dieser Frage ging die Medienwissenschaftlerin Frau Dr. Maya Götz nach.

Sie zeigte in einem kurzweiligen Vortrag auf, dass es in der Medienwelt noch zu wenige Vorbilder ohne Rollenklischees gebe. Schon das Kinderfernsehen setze verstärkt auf geschlechtsspezifische Angebote für Jungen und Mädchen. Mädchenfiguren seien oft hübsch, auf ihr Äußeres bedacht und von ihren Partnern abhängig. Die Jungenfiguren seien wiederum erfolgreich und Problemlöser oder wie Homer Simpson „Untendurch-Helden“, die trotz ihrer sozialen Inkompetenz jedes Ziel erreichten. Hier plädierte Frau Dr. Götz auf ein klischeefreieres Kinderfernsehen und verwies auf eher geschlechtssensiblere Fernsehprogramme, die neue Perspektiven auf das Jungen- und Mädchen-Sein eröffnen.
Nach dem Mittagsessen erklärte Rüdiger Dreier, Mitarbeiter des Caritasverbandes Münster, den Zuhörern, dass soziale Arbeit heutzutage nur mit sozialen Medien gelingen kann. Die Zeiten, in denen Klienten mit analogen Materialien gut erreicht wurden seien vorbei. Herr Dreier zeigte dabei sehr praxisnah, dass die soziale Arbeit neuere Formen der Kommunikation keinesfalls ignorieren, sondern offensiv für das jeweilige Klientel nutzen sollte.
Bevor die rundum gelungene Veranstaltung zu Ende ging, konnten die Teilnehmer bei einem abschließenden Podiumsgespräch mit allen Referenten letzte Fragen stellen und sich aktiv an der Diskussion beteiligen.

16. Oktober 2018

„Menschen mit Armutserfahrung organisieren sich“

Zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut wird es in diesem Jahr eine gemeinsame zentrale Veranstaltung des SkF Gesamtverein e.V. und des SKM Bundesverbands e. V. geben und zwar am 16. Oktober 2018 in Osnabrück. Weitere Informationen folgen demnächst, bitte halten Sie sich diesen Termin frei!

Neugründung SKM e.V. in Berlin

SKM Bundesverband bekommt Zuwachs an der Spree

Der SKM Bundesverband freut sich sehr, ein weiteres, neu gegründetes Mitglied in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Heute (5. März 2018) hat sich in der Kirchengemeinde St. Rita in Berlin-Tegel der SKM Berlin e.V. gegründet.

Die Idee zur Vereinsgründung in Berlin ist bereits 2016 entstanden. Pastor Stefan Friedrichowicz und Gefängnisseelsorger Alexander Obst, beide in der Gefängnisseelsorge im Gefängnis Berlin-Tegel tätig, setzen sich verstärkt für die Nachbetreuung von Haftentlassenen ein. Oftmals haben diese nach der Haft keinen Anlaufpunkt, um wieder ein geregeltes Leben in Freiheit beginnen zu können. Über Kontakte mit dem SKM Bundesverband hat sich aus dieser Not heraus die Idee entwickelt, für diese Männer eine Anlaufstelle in Tegel zu schaffen. Im Rahmen eines Begegnungscafés in der Gemeinde St. Rita in Tegel soll die Idee verwirklicht werden. Von den Beteiligten gibt es bereits eine Vielzahl weiterer Ideen, wie die Männerarbeit mit den Haftentlassenen in Zukunft aussehen kann. Durch die Gründung des SKM Berlins e.V. gibt es hierfür nun eine zuverlässige Struktur, um diese Arbeit weiterzuentwickeln.

Brennpunkt Wohnungslosigkeit

Viele SKM Vereine engagieren sich in der Wohnungslosenhilfe, aber was genau ist Wohungslosenhilfe überhaupt?

Die Wohnungslosenhilfe mit einfachen Worten erklärt. Einen Überblick über die verschiedenen Angebote der (Osnabrücker) Wohnungslosenhilfe geben die Studierenden Jacqueline Röber, Kristina Schlangen, Chiara Wulf, Lars Burdinski und Madita Wagner. Ein sehr gelungenes, sehenswertes Video!

Berlin/Dortmund/Düsseldorf. 12. Dezember 2017

Studie bestätigt eine beträchtliche Finanzierungslücke bei den Betreuungsvereinen

Bundesjustizministerium veröffentlicht Auszüge aus dem Abschlussbericht der Studie zur Qualität in der Rechtlichen Betreuung.

Der Deutsche Caritasverband (DCV), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der SKM Bundesverband fordern die Politik auf, nun endlich das bereits am 18. Mai 2017 im Bundestag beschlossene Gesetz zur Verbesserung der Vergütung für die Rechtliche Betreuung umzusetzen. Nur so haben die Vereine eine Überlebenschance und damit die Möglichkeit, sich an der nun notwendigen Diskussion zur Reform des Betreuungsgesetzes zu beteiligen.

Die Studie bestätigt eine beträchtliche Finanzierungslücke bei den Betreuungsvereinen. Diese entsteht zum einen durch eine nicht mehr angepasste Vergütung der beruflich geführten Betreuung seit 2005 und in dieser Zeit gestiegenen (Personal-)Kosten der tarifgebundenen Betreuungsvereine. Zum anderen entsteht sie durch einen in der Studie belegten Mehraufwand in der Betreuungsführung. Pro Betreuung werden 3,3 Stunden monatlich vergütet, aber 4 Stunden geleistet.
Mit der Studie des BMJV – durchgeführt vom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) – wurde die Qualität in der Rechtlichen Betreuung untersucht und die aktuelle Vergütungssituation der Berufsbetreuer und Betreuungsvereine geprüft.
Das ISG bescheinigt dem Betreuungswesen in Deutschland insgesamt eine gute Qualität. Verbesserungspotential wird u.a. bei den ehrenamtlich geführten Betreuungen, auch durch Familienangehörige gesehen. Auch in diesem sogenannten Querschnittsbereich nehmen die Betreuungsvereine eine wichtige Aufgabe wahr. Sie unterstützen und begleiten Ehrenamtliche und Familienangehörige bei ihrer Aufgabe, bieten Schulungen und Beratungen an. Leider wird auch diese Aufgabe der Betreuungsvereine im Bundesdurchschnitt nur unzureichend finanziert. Das Institut ermittelte pro geförderte „Querschittsstelle“ 4.000 zu beratende Ehrenamtliche und Familienangehörige.
Nun ist eine ausführliche Reformdiskussion notwendig, an der sich Betreuungsvereine nur beteiligen können, wenn ihre Existenz kurzfristig gesichert wird.
Eine Veröffentlichung der Kurzfassung und Handlungsempfehlungen finden Sie auf hier  und demnächst im Bundesanzeiger Verlag.
Kontakt:
Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM
Barbara Dannhäuser, dannhaeuser@skmev.de, 0211 233948-74

 

Der SKM auf dem Katholikentag in Münster

Wir sehen uns in Münster!

© Fotos: Rüdiger Jähne; SKM

Der SKM ist beim 101. Katholikentag in Münster dabei, mit Aktionen und Zeit für Begegnung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Gespräche, wie bei unserem Empfang am Freitagnachmittag. Mehr…

 

 

Bundesweiter Aktionstag zur Armutsbekämpfung von SkF und SKM

Chancen in Deutschland gerechter verteilen

Mit einem bundesweiten Aktionstag weisen der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) und der SKM-Bundesverband e.V., zwei Fachverbände des Deutschen Caritasverbandes, auf das große Ausmaß von Armut hin und rufen dazu auf, Armut entschiedener zu bekämpfen.
Weitere Informationen:

Pressemeldung

 

Kirchlicher Bürgschaftsfonds hilft bei Überschuldung

Bistum, Caritas und SKM stellen 175.000 Euro zur Verfügung

Osnabrück, 16. August 2017. Jährlich suchen ca. 2700 Personen die zehn Schuldnerberatungsstellen im Bistum Osnabrück auf. In den meisten Fällen geht es um Überschuldungen, die zum Beispiel wegen Jobverlust, Trennung oder Krankheit eingetreten sind. Um die Schuldenregulierung zu erleichtern, legen der SKM Bundesverband e.V., der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. und das Bistum Osnabrück nun den sogenannten kirchlichen Bürgschaftsfonds auf. Mit Hilfe dieses Fonds können Betroffene zukünftig ein Bankdarlehen mit bis zu 5.000 Euro absichern. Mehr…

Foto: Caritas/Kückmann

Bringen mit der Vertragsunterzeichnung den Kirchlichen Bürgschaftsfonds auf den Weg: (sitzend von links) Michael Strob (SKM Osnabrück und Vorstand SKM Bundesverband), Ludger Urbic (Vorstandsvorsitzender SKM Bundesverband), Generalvikar Theo Paul und Caritasdirektor Franz Loth sowie (stehend von links) Ansgar Bensmann (Abteilungsleiter Soziale Dienste beim Diözesancaritasverband), Klaus Jacobs (SKM Diözesanreferent) und Ulrich Friedrichs (Caritas-Fachreferent Schuldnerberatung).

Auch das NDR Fernsehen hat hierüber berichtet. Den Beitrag finden Sie hier

Der SKM wählt Menschlichkeit!

SKM Delegierte unterstützen Caritas Aktion zur Bundestagswahl

Auf der Vetreterversammlung des SKM ging es thematisch in diesem Jahr um das Thema Populismus. Die Delegierten waren sich schnell einig, dass bei der Frage, wie wir zukünftig in Deutschland zusammen leben wollen, die Menschlichkeit für den SKM bei der Wahlentscheidung im Mittelpunkt stehen muss. Deshalb beteiligt sich der Verband gerne an der Aktion des Caritasverbandes:

Am 24. September wählen WIR eine neue Regierung. Es geht dabei um unsere demokratischen Grundwerte und um die Entscheidung, in welchem Land wir in Zukunft leben möchten. Deine Stimme zählt. Wähle Menschlichkeit.

Weitere Informationen: #waehltMenschlichkeit oder www.waehltmenschlichkeit.de

„SKM Bundesverband e.V.“ Wohlfahrtsverband gibt sich neuen Namen

Delegierte auf der SKM-Vertreterversammlung entscheiden einstimmig

© Fotos: Rüdiger Jähne; SKMDie 39 Delegierten aus den Diözesanverbänden des Katholischen Verbandes für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband e. V. (SKM) haben sich bei einer Enthaltung einstimmig entschieden:

Ab sofort heißt der traditionsreiche Wohlfahrtsverband SKM Bundesverband e.V.

Ein weiteres Thema wird der Rechtspopulismus und seine Auswirkungen auf soziale Arbeit und Demokratie sein. Mehr…

Politisches Lobbying in der Männerarbeit

GKMD bittet im Rahmen Ihrer Haupttagung Landespolitik zum Gespräch

Die GKMD, Gemeinschaft katholischer Männer Deutschlands, will von seinem Selbstverständnis her die gesellschaftliche Debatte in Männerfragen begleiten und mitgestalten. Für den Studienteil der Haupttagung wurden daher die männerpolitischen Sprecher der Fraktionen im nordrheinwestfälischen Landtag eingeladen, um mit diesen zu diskutieren, wie eine zeitgemäße Männerpolitik aussehen muss, die den Männern gerecht wird.
Uns ist es gelungen, ein gutes Format zu finden, um mit den Politikern und Politikerinnen ins Gespräch zu kommen und für männerpolitische Themen zu sensibilisieren. Über Parteigrenzen hinweg herrschte Einigkeit über die Wichtigkeit des Themas. Mit über 30 Teilnehmern war die Tagung sehr gut besucht und die Vielfältigkeit von Jungen- und Männerthemen wurde in den Diskussionen deutlich. Der SKM Bundesverband ist Mitglied der GKMD.

Butterwegge und Cremer sprechen Klartext

31. März 2017 – Debatte zur Armut bei SKM-Bundesverband und SKFM-Düsseldorf

Beim Fachtag zur Armutsdebatte vom SKM Bundesverband und dem SKFM Düsseldorf prallten verschiedene Meinungen aufeinander.

Podiumsdiskussiom zur Armut, Foto: © SKM/medienbüro beate schneiderwind

„Klartext zu sprechen“, dazu waren Caritas-Generalsekretär Georg Cremer und Armutsforscher Christoph Butterwegge vom Veranstalter aufgefordert worden und das taten sie dann auch.
Im Anschluss diskutierten die beiden oben genannten Redner, der Caritasdirektor im Erzbistum Köln und ehemalige Vorsitzenden der nationalen Armutskonferenz, Frank Johannes Hensel, der Vorsitzende der Altstadt Armenküche in Düsseldorf, Dominikanerpater Wolfgang Sieffert, das Mitglied der Nationalen Armutskonferenz und Referent des SKM-Bundesverbandes, Erhard Beckers und Betroffene sowie weitere Teilnehmende der Veranstaltung. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem SKM-Bundesvorsitzenden Ludger Urbic.
Nährere Informationen zu den Inhalten des Fachtags finden Sie hier im  Download.

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SKM unterschreibt Petition gegen Kinderarmut

SKM-Bundesverband an Kampagne gegen Kinderarmut beteiligt. Ende letztes Jahr hat ein Bündnis aus Sozial- und Wohlfahrtsverbänden um die Nationale Armutskonferenz eine Online-Kampagne gegen Kinderarmut gestartet.

Foto: © Murphy 44 – fotolia.de

Foto: © Murphy 44 – fotolia.de

Nach Angaben der Initiatoren leben rund drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland in Armut. Es gehe darum, diesen Kindern jetzt ein Leben mit Perspektiven und ohne Ausgrenzung zu ermöglichen.
In diesem Super-Wahl-Jahr in Deutschland werden vielfältige Aktionen die Online-Petition begleiten. Dabei würden die Akteure aufmerksam verfolgen, welchen Stellenwert die Beseitigung von Kinderarmut in den Wahlprogrammen, einer Koalitionsvereinbarung und in Gesetzgebungsvorhaben erhält und ob konkret benannt werde, bis wann und wie Kinderarmut in Deutschland überwunden sein solle.

Zur Erklaerung gegen Kinderarmut
Zur Pressemitteilung zur Petition gegen Kinderarmut

Den Durchblick behalten

SKM unterstützt Initiative der Vinzenz-Konferenzen

Jeder Mensch sollte so gut wie möglich sehen können.V-Brillenaktion Doch seitdem Brillen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen (KV) herausgenommen wurden, hat der überwiegende Teil der Bedürftigen und sozial Schwachen keinen Anspruch darauf.
Im Rahmen einer Aktionswoche vom 12. – 18. Dezember 2016 haben die Vinzenz-Konferenzen, SKM und CKD die Bundesregierung aufgefordert, die Kostenübernahme von Brillen in die Sozialversicherung aufzunehmen. Vom kostenlosen Sehtest bis zur Unterschriftenliste – zur Initiative und wie Sie sich beteiligen können auf vinzenz-gemeinschaft.de.
Aktions-Flyer zum Download.

Nachruf Bernhard Schmidtobreick

Wir nehmen Abschied von unserem langjährigen Vorsitzenden Bernhard Schmidtobreick. Wir trauern um einen engagierten Kämpfer für die Belange von sozial Benachteiligten. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Traueranzeige des SKM in der Badischen Zeitung

Betreuungsrecht

BMJV startet Diskussionsprozess

Der interdisziplinäre und partizipative Diskussionsprozess des BMJV zu „Selbstbestimmung und Qualität im Betreuungsrecht“ hat begonnen. Alle wesentlichen Akteure des Betreuungswesens, zahlreiche Expertinnen und Experten sowie Selbstvertreterinnen und -vertreter sind dort eingebunden. Nach der Auftaktsitzung des interdisziplinären Plenums am 20. Juni 2018 geht es nun in vier themenspezifische Fach-Arbeitsgruppen:

AG 1. Stärkung des Selbstbestimmungsrechts bei der Betreuerauswahl, der Betreuungsführung und der  Aufsicht

AG 2. Betreuung als Beruf und die Vergütung des Berufsbetreuers

AG 3. Ehrenamt und Vorsorgevollmacht (einschl. Verbesserung der finanziellen Situation der Betreuungsvereine)

AG 4. Rechtliche Betreuung und andere Hilfen (Schnittstelle zwischen rechtlicher und sozialer Betreuung)

Die BAGFW hat für alle Arbeitsgruppen Mitwirkende entsenden können. Barbara Dannhäuser von der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM wird in der AG 3 mitarbeiten. Für die BAGFW sind außerdem aktiv: Sabine Weisgram, AWO in der AG 1; Karina Schulze, Parität in der AG 2 und Oliver Horsky, Diakonie in der AG 4. Zur Betreuervergütung gab und gibt es vorgezogene Gespräche/Verhandlungen zwischen dem BMJV und Ländervertreter, die in der AG 2 derzeit erörtert werden. Das BMJV hat einen konkreten Vergütungsvorschlag erarbeitet. Ziel ist es hier nach wie vor, zu einer vorgezogenen Lösung zu kommen.

 

Herr Erdmann beim SKM

Ein Erdmännchen reist durch den Verband

Herr Erdmann fühlt sich ausgebrannt

Sein großer Bruder, das Erdmännchen Fred, reist seit  5 Jahren durch die ganze Welt. Der kleine Bruder Herr Erdmann bereist hingegen den SKM. Das Besondere ist, er lernt nicht nur Deutschland und seine Sehenswürdigkeiten, sondern auch ganz besondere Menschen kennen. Was er alles erlebt – hier stehts. Und im Logbuch steht alles zu Herrn Erdmann und seinen Geschwistern.

Fortbildungen

Fortbildungen beim SKM

Weiterbildung SeminarHier finden Sie Fortbildungen, Workshops und Seminare rund um die Themen des SKM und Angebote in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e. V.

Finanztransaktionssteuer

Zivilgesellschaft setzt sich ein

Steuer gegen Armut_Logo Der SKM-Bundesverband hat sich dem Zusammenschluss  Steuer gegen Armut angeschlossen. Dieser fordert seit Oktober 2009 die Bundes­­regierung auf, die Finanztransaktionssteuer einzurichten.

Video

Der Bundesverband und seine Vereine

Im SKM haben sich 125 Vereine und Initiativen aus elf deutschen Diözesen zusammengeschlossen. Wie der Verband strukturiert ist, arbeitet und funktioniert, zeigt das Video.

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