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Der Mensch am Rand ist unsere Mitte. Armut und Ausgrenzung in Deutschland bekämpfen » mehr lesen

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‚Freiraum‘ für Männer

SKM eröffnet in NRW die ersten Schutzwohnungen für von häuslicher Gewalt betroffene Männer

SKM gGmbH

Die Schutzwohnung ist voll möbliert, die Adresse bleibt geheim

Die SKM gGmbH hat im Juni in Düsseldorf die erste Schutzwohnung für von häuslicher Gewalt betroffene Männer in NRW eröffnet. „Laut Studie des Bundeskriminalamts von 2018 sind 19 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt Männer“, erklärt gGmbH-Geschäftsführer Stephan Buttgereit. „Diesem Umstand trägt das von SKM gGmbH und SKM Köln entwickelte Projekt Rechnung.“ Mit ihrem Konzept ‚Freiraum‘ für Gewaltschutzwohnungen für Männer haben die beiden SKMs die Ausschreibung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen für sich entschieden.

Häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabu

„Wir haben 2018 rund 7000 Fälle häuslicher Gewalt gezählt, in denen Männer die Opfer waren“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung die Förderung des Projekts ‚Freiraum‘. „Häusliche Gewalt gegen Männer ist nach wie vor ein Tabu. Unsere Gesellschaft muss lernen, dass auch Männer Opfer von Beziehungsgewalt werden können. Deshalb ist es mir ein Anliegen, diesen Männern auch zu helfen“, sagt Scharrenbach.

Männer können ‚Freiraum‘ maximal drei Monate nutzen

Insgesamt acht Plätze sind geplant, vier in Düsseldorf, vier in Köln. Männer mit Gewalterfahrungen in der Beziehung können das Gewaltschutzangebot ‚Freiraum‘ maximal drei Monate lang nutzen. „In dieser Zeit gilt es, den Bewohnern Schutz zu bieten, ihre psychosoziale Lage zu stabilisieren, sie in ihrem Alltag zu entlasten und – ganz wichtig: eine Perspektive nach der Zeit im ‚Freiraum‘ zu entwickeln“, erklärt Stephan Buttgereit.

Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier: PM SKM Maenner-Gewaltschutzwohnungen NRW-final

Betroffene Männer können sich unter dieser Telefonnummer melden: 0163.777 3 111

Männer- und Krisenberatung

„Echte Männer reden.“ – Der Podcast

Der Podcast „Echte Männer reden“ ist gestartet! Wer sind die Männer, die zu uns in die Beratung kommen? Und haben sie sogar manchmal Ähnlichkeit mit uns selbst? Darüber reden die Männerexperten Jan Mokros (Krefeld) und Rüdiger Jähne (Düsseldorf) in der ersten Folge. Hier geht es zum Download: „Echte Männer reden. – Der Podcast“

Die Berater vom Netzwerk „Echte Männer reden.“ betreuen Jungen und Männer, die sich ich in einer Krise befinden. Das kann Gewalttätigkeit gegenüber der Partnerin oder den Kindern sein – ebenso eigene Gewalterfahrungen oder Krisen im Bereich Beziehung, Trennung, Arbeit oder Vaterschaft. Im Gespräch mit uns können Männer lernen, die Hintergründe ihrer Krise zu verstehen und ihr Verhalten zu verändern.

 

Jahresbericht 2019

SKM Jahresbericht 2019

Lesen Sie von der Arbeit des SKM Bundesverbandes und seiner 110 Mitglieder im Jahr 2019.

In diesem Jahr haben wir den inhaltlichen Schwerpunkt der Ausgabe auf das Thema „Rechtliche Betreuung“ gelegt. Im Jahr 2019 ist eine längst überfällige Vergütungserhöhung für berufliche Betreuung in Höhe von durchschnittlich 17 Prozent in Kraft getreten. Weiterhin berichten wir unter anderem über die Mitarbeit des Verbandes am Synodalen Weg und natürlich vom vielfältigen Wirken der bundesweiten Mitglieder.

Download Jahresbericht 2019 des SKM Bundesverbands

Gemeinsame Erklärung des Ratschlags Kinderarmut

Gesellschaftliche Teilhabe und gutes Aufwachsen für alle Kinder

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Teilhabe. Foto: Aaron Burden/Unsplash

Jedes fünfte Kind und jede*r fünfte Jugendliche wächst in einem Haushalt auf, in dem Mangel zum Alltag gehört: Mangel an Geld, Mangel an sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Chancen. Armut grenzt aus, Armut macht krank. Die Politik ist nicht untätig, die bisherigen Maßnahmen reichen aber nicht aus. Deswegen hat der SKM Bundesverband gemeinsam mit über 50 anderen Organisationen und Einzelpersonen die Gemeinsame Erklärung des Ratschlags Kinderarmut unterzeichnet: Ratschlag Kinderarmut 2020_gemeinsame Erklärung 29.05.2020

Darin fordern die Unterzeichner*innen: Es muss alles getan werden, damit alle Kinder gesellschaftliche Teilhabe und ein gutes Aufwachsen erfahren können. Dazu gehört der Ausbau der sozialen Sicherungssysteme – und aktuell auch krisenbedingte Aufschläge.

Kontakt halten in der Corona-Krise

„Ohne die Spaziergänge hätte ich es nicht geschafft“

Immer zwei Rucksäcke Abstand: Betreuer Lukas M. (links) mit seinem Klienten Georg A. in Düsseldorf

Der SKM und seine Mitgliedsvereine haben in der Corona-Krise viele kreative Wege gefunden, mit ihren Klient*innen in Kontakt zu bleiben. Die Betreuer*innen der Ambulanten Dienste setzen zum Beispiel auf Spaziergänge mit vielen ihrer rund 125 Klient*innen. „Denn Betreute gar nicht von Angesicht zu Angesicht zu sehen, ist fachlich nicht geeignet und sogar schädigend“, sagt Patrick Walden, Leiter der Ambulanten Dienste bei der SKM gGmbH in Düsseldorf.

Georg A. kann auf Hilfe nicht verzichten
Seit neun Jahren wird Georg A., 57 Jahre alt, von der SKM gGmbH in Düsseldorf betreut. Nach einem schweren Motorradunfall leidet er unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung mit Panikattacken, braucht Hilfe im täglichen Leben und bei der Postbearbeitung. „Die Gespräche mit meinem Betreuer sind eine riesige Hilfe für mich, auf die ich nicht verzichten kann“, sagt er.
Vor der Corona-Krise traf er seinen Betreuer, den 36-jährigen Pädagogen Lukas M., in seiner Wohnung oder im SKM-Haus in Düsseldorf. Von einem Tag auf den anderen war das nicht mehr möglich. „Seitdem machen wir alles draußen“, erklärt Lukas M. „Und es ist herausfordernd, auf einer Parkbank Briefe zu beantworten und Hilfepläne zu erstellen – teilweise bei starkem Wind.“

Georg A.: „Man braucht ja Menschen“
Die Spaziergänge sind ein großes Glück für Georg A. „Corona – das ist eine schwierige Zeit für mich. Man braucht ja Menschen. Ohne die Gespräche unterwegs hätte ich es nicht geschafft“, sagt A.
Inzwischen sind nach Anmeldung auch wieder Gespräche zwischen Klient*innen und Betreuer*innen im Gebäude des SKM in Düsseldorf möglich.

COVID-19: Rechtliche Betreuung

„Rechtliche Betreuung ist gesichert“

In einer Videobotschaft wendet sich Barbara Dannhäuser, Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF und SKM, an die Betreuungsvereine.

COVID-19: Männerberatung geht weiter

„Hört nicht auf, miteinander zu reden“

Reden hilft – gerade in Zeiten der Corona-Krise. Das gilt auch für Männer, sagt Rüdiger Jähne, Experte für Jungen- und Männerarbeit.

COVID-19: Väter am Limit

„Männer haben kaum Zeit fürs Vater-Sein“

In der Corona-Krise geraten Familien an die Grenzen: Auch Väter sind stark belastet, sagt Väterexperte Hans-Georg Nelles.

COVID-19

Caritas-Newsticker zur Corona-Krise

Wie reagiert die Caritas, Deutschlands größter Wohlfahrtsverband, auf die Pandemie? Welche Nachrichten gibt es in den soziale Diensten und Einrichtungen im ganzen Land? Wo haben sich spannende Initiativen gebildet? Der Caritas-Newsticker informiert täglich aktuell. Mehr

 

COVID-19: Drei Fragen an Stephan Buttgereit

„Wir sind nah bei den Menschen – das ist schwierig,
wenn die Aufforderung lautet: Abstand halten“

Stephan Buttgereit ist Generalsekretär des SKM Bundesverbands

Was bedeutet die Coronakrise für den SKM?

Stephan Buttgereit: Die Coronakrise ist eine Herausforderung, der wir uns noch nie so stellen mussten. Viele Ängste und Sorgen ploppen auf. Wir als katholische Träger und Vereine haben aber die große Chance, jetzt in der Gesellschaft zu wirken und mitzuhelfen, gemeinsam diese Krise zu meistern. Zum Beispiel, indem wir gemeinschaftsstiftende Aktionen initiieren oder unterstützen. Und nah bei den Menschen sind und bleiben, die jetzt unsere Hilfe brauchen.

Wie geht es unseren Einrichtungen in Zeiten von Corona?

Stephan Buttgereit: Auch für unsere Einrichtungen bedeutet die Krise eine gewaltige Herausforderung. Wir sind nah bei den Menschen – und das ist immer schwierig, wenn die Aufforderung lautet: Abstand halten. Aber unsere Vereine, Dienste und Einrichtungen sind sehr kreativ, Wege zu finden, mit Klient*innen, Bewohner*innen und Betroffenen in Kontakt zu bleiben. Über Telefon, Videochat, die Sozialen Medien, aber auch da, wo es weiterhin nötig ist: durch persönliche Kontakte. Wobei man dabei möglichst versucht, sich und die Bewohner*innen oder Klienten*innen zu schützen.

Was tut der SKM Bundesverband, um die Vereine vor Ort zu unterstützen?

Stephan Buttgereit: Der Bundesverband hört in der Krise erstmal gut zu, was von den Ortsvereinen an Problemen, Schwierigkeiten und Risiken rückgemeldet wird. Aber auch an guten Lösungen und kreativen Ideen, diese Krise zu meistern und bei den Menschen zu sein. Und wir bringen uns ein in das große Konzert der verbandlichen Caritas mit unseren Kompetenzen, unseren Sichtweisen, unseren Erfahrungen, zum Beispiel in verschiedenen Krisenstäben, in die wir eingebunden sind. So war der SKM Bundesverband daran beteiligt, die Themen zu identifizieren, die für den Rettungsschirm der Wohlfahrtspflege nötig sind.

Videobotschaften von unseren Referenten, Geschichten aus den Ortsvereinen und aktuelle Informationen zur Corona-Krise finden Sie auf unserer Facebook-Seite und auf Twitter.

Männerfokussierte Beratung – Multiplikatoren Weiterbildung

Der SKM Bundesverband bietet die Multiplikatoren – Weiterbildung: Männerfokussierte Beratung an.

Die zweijährige Weiterbildung wird durch Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Alle Informationen hierzu erhahlten Sie hier:

Ausschreibung Multiplikatoren Weiterbildung Männerfokussierte Beratung

SKM Anmeldeformular Männerfokussierte Beratung
(Sie können das Formular runterladen, ausfüllen und dann versenden)

Endlich mehr Geld!

Bundesrat stimmt dem Gesetz zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung zu

(7.6.2019) Barbara Dannhäuser zur heutigen Zustimmung des Gesetzes zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung durch den Bundesrat:
„Endlich! Der Weg für mehr Geld ist frei – auch für die Betreuungsvereine. Über fünf Jahre kontinuierliche Lobbyarbeit auf Bundes-, Landes- und Ortsebene haben zu diesem Erfolg geführt. Dennoch können wir damit nicht vollständig zufrieden sein, fehlt es doch unter anderem an der notwendigen Dynamisierung. Der aktuelle Diskussionsprozess im BMJV für mehr Selbstbestimmung und Qualität in der Rechtlichen Betreuung bietet genügend Gelegenheit, hier nachzubessern. Auch die festgelegte Evaluierung wird eine abermals lange „Durststrecke“ verhindern.
Ich danke allen herzlich, die zu diesem (Zwischen-)Erfolg beigetragen haben: den Mitarbeitenden der Arbeitsgruppen Lobbyarbeit, Aktionswoche und Profilentwicklung, den Diözesanstellen, die die kontinuierlichen Kontakte in die Landesministerien gepflegt haben, allen Betreuungsvereinen, die sich unermüdlich in Gesprächen mit ihren Bundes- und Landtagsabgeordneten engagiert haben und allen, die bei den Aktionswochen mitgewirkt haben.
Außerdem danke ich den Mitwirkenden – in dem Fall auch Mitstreiter*innen – in der BAGFW, dem BGT und im Kasseler Forum. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Feiern Sie – trotzdem!“

(Inkrafttreten ist ein Monat nach Verkündigung bzw. Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt)

Fortbildungen

Fortbildungen beim SKM

Weiterbildung SeminarHier finden Sie Fortbildungen, Workshops und Seminare rund um die Themen des SKM und Angebote in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e. V.

Video

Der Bundesverband und seine Vereine

Im SKM haben sich 125 Vereine und Initiativen aus elf deutschen Diözesen zusammengeschlossen. Wie der Verband strukturiert ist, arbeitet und funktioniert, zeigt das Video.

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