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DER SKM

Der SKM Bundesverband e.V. ist ein katholischer Fachverband » mehr lesen

KAMPAGNE GEGEN ARMUT

Der Mensch am Rand ist unsere Mitte. Armut und Ausgrenzung in Deutschland bekämpfen » mehr lesen

Fortbildungen

Der SKM ist in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e.V. Veranstalter wichtiger Seminare für Mitarbeiter >> mehr lesen

SKM-Leitbild

Das Leitbild des SKM zeigt die gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen, denen sich der Wohlfahrtsverband verpflichtet fühlt » mehr lesen

BERATUNG & HILFE

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachverbandes SKM sind in fast allen Facetten der sozialen Beratung für Menschen in Not zur Stelle » mehr lesen

Corona-Pandemie – verlängerter Lockdown

Dank an alle Mitarbeitenden beim SKM

Alle Menschen, die in sozialen und pflegerischen Berufen arbeiten, stecken in der Corona-Pandemie im Dilemma: Wie können wir Menschen nah sein, wenn wir Distanz halten sollen? Der SKM Bundesverband setzt sich deswegen für gute Arbeitsbedingungen ein. Zum Beispiel, dass alle diejenigen, die es wollen, nun schnell geimpft werden.

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Sozialarbeiter*innen im Dilemma

„Wir brauchen jede Woche 200 Masken“

Im Gespräch mit Patrick Walden, Leiter der ambulanten Dienste beim SKM Düsseldorf. Sein Team von
28 Mitarbeitenden betreut ambulant 121 Klient*innen mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen. (Foto: Priscilla du Preez/unsplash)

Wie geht es den Mitarbeitenden in diesem Lockdown?
Patrick Walden: Es geht den Mitarbeitenden gut und wir können unsere Arbeit weiterhin machen – aufgrund der Flexibilität, die unser Arbeitsbereich mit sich bringt. Aber wir Sozialarbeiter*innen befinden uns in einem Spannungsfeld: Wir wollen und müssen Betreuung anbieten. Es ist unsere Aufgabe, die Teilhabe der Klient*innen am gesellschaftlichen Leben sicherzustellen. Und auf der anderen Seite sollen wir genau das nicht tun. Wir hören ja die politischen Appelle auch. Für unsere Mitarbeiter*innen fühlt sich das sehr widersprüchlich an: Im privaten Bereich reduzieren sie all ihre Kontakte auf ein absolutes Minimum. Und im ambulanten Dienst besuchen sie tagtäglich drei bis sechs Menschen in ihren Wohnungen. Das ist ein großer Widerspruch im Leben und er beschäftigt die Mitarbeitenden natürlich.

Was ist anders als im letzten Jahr?
Patrick Walden: Dass der Zustand schon so lange anhält. Das stärkste Gefühl ist die tagtägliche Verantwortung, alles selbst entscheiden zu müssen – trotz aller gesetzlichen Vorgaben, trotz aller guten Konzepte. Je länger der Lockdown andauert, desto gewichtiger wird unser Verantwortungsgefühl.
Welche Notwendigkeit haben Termine? Welchen Fahrten und welche Arzttermine sind zwingend notwendig? Wie oft und wie lange muss ich in die Wohnung? Wie gestalte ich den Aufenthalt dort? Die Antworten auf diese Fragen sind ganz individuell. Und diese ganzen Entscheidungen können wir den Mitarbeitenden nicht abnehmen und das über lange Zeit nicht. Dazu kommt natürlich der fehlende Austausch untereinander, die vielen kleinen Absprachen, die Teamsitzungen. Es ist weiterhin schwierig, damit einen Umgang zu finden.

Lesen Sie das ganze Interview hier.

Pressemeldung: Forderung von SkF und SKM

Menschen in Armut brauchen mehr Unterstützung in der Pandemie

SkF und SKM fordern für Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB II und Altersgrundsicherung sofortige Hilfen in der Covid-19-Pandemie. Die Verbände kritisieren, dass der Staat für andere von der Pandemie betroffenen Menschen Hilfen anbiete, aber von Armut betroffene Menschen allein lasse. Dabei sei genau diese Gruppe in besonderer Weise von den Auswirkungen der Pandemie betroffen.
Konkret fordern SkF und SKM für Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB II und Grundsicherung während der Dauer der Krise einen pauschalen Mehrbedarfszuschlag von 100 Euro. Nur so könne der zusätzliche Bedarf aufgefangen werden, der u. a. durch wegfallende Schulessen, geschlossene Tafeln, gestiegene Lebenshaltungskosten und insbesondere durch Aufwendungen für Desinfektionsmittel und Masken entstanden sei. Zwingend notwendig sei auch, für Kinder und Jugendliche in Familien mit niedrigem Einkommen die notwendige Hard- und Software und alle Lernmittel, die für die Nutzung der digitalen Bildungsangebote der Schulen notwendig sind, als einmalige Leistungen der Jobcenter zur Verfügung zu stellen.
Zudem muss es ein erneutes Kündigungsmoratorium geben für alle, die aufgrund der Pandemie in Mietzahlungsschwierigkeiten geraten sind. Nur so kann verhindert werden, dass Menschen aufgrund pandemiebedingter Einkommensverluste die Wohnung verlieren. Auch das Kreditmoratorium ist zu erneuern, um zu vermeiden, dass Menschen aufgrund ihrer sozialen Situation in Existenznot geraten.
Die Corona-Pandemie mit all ihren Auswirkungen wird voraussichtlich auch in diesem Jahr das Leben der Menschen bestimmen. Gerade von Armut betroffene Menschen sind in besonderer Weise belastet, ihre Situation wird zunehmend prekär. SkF und SKM fordern die Politik daher zu raschem und entschiedenem Handeln auf.

Echte Männer reden. – der Podcast Folge 6

Männer und Depressionen

Depression und Burn-Out, zwei Krankheiten, die in unserer Gesellschaft zunehmen – und von denen Männer und Frauen unterschiedlich betroffen sind. Jan Mokros und Rüdiger Jähne sprechen in dieser Podcast-Folge darüber, welche Facetten Depressionen bei Männern haben und wo sie Hilfe finden.

Die Berater vom Netzwerk Echte Männer reden. betreuen Jungen und Männer, die sich ich in einer Krise befinden. Das kann Gewalttätigkeit gegenüber der Partnerin oder den Kindern sein – ebenso eigene Gewalterfahrungen oder Krisen in den Bereichen Beziehung, Trennung, Arbeit oder Vaterschaft.

Zwei-Masken-Gesellschaft

Menschen am Rande werden bei Corona-Maßnahmen vergessen

„Wie zuletzt häufiger werden die Menschen am Rande bei den Corona-Maßnahmen vergessen. Die verhängte Maskenpflicht ist eine Forderung, die in der Pandemie sinnvoll ist. Aber: Wie sollen die betroffenen Menschen das bezahlen? Das ist Gesundheitspolitik zu Ungunsten der Armen, Geringverdiener*innen, Wohnungslosen, Alleinerziehenden, hilfsbedürftigen Familien mit Kindern und damit ein Skandal. Arbeitsminister Hubertus Heil hat zwar Bezugsscheine für medizinische Masken für die Empfänger*innen von Grundsicherung angekündigt – aber dieser Vorschlag kommt zu spät. Wir fordern die sofortige und unkomplizierte Kostenübernahme für alle Betroffenen.“
Heinz-Georg Coenen, SKM-Bundesvorstand, Vorsitzender
Foto: Silke/unsplash

Rechtliche Betreuung

Corona-Schutzimpfung für betreute Menschen

Für Corona-Schutzimpfungen gelten die gleichen Regeln wie für jede andere ärztliche Maßnahme: Die betreuten Menschen willigen selbst ein – auch bei einer Rechtlichen Betreuung mit dem Aufgabenkreis Gesundheitssorge. Nur wenn eine betreute Person einwilligungsunfähig ist, wird sie durch ihren rechtlichen Betreuer oder ihre rechtliche Betreuerin vertreten. Grundlage einer Entscheidung ist immer der Wunsch bzw. der mutmaßliche Wille des betreuten Menschen. Es besteht keine Impfpflicht: Eine Impfung gegen den Willen eines betreuten Menschen ist ausgeschlossen. (Foto: Steven Cornfield/unsplash).
Der Betreuungsgerichtstag e.V. hat alle wichtigen Punkte in einer Stellungnahme zusammengefasst: BTG zu Corona-Schutzimpfungen bei rechtlich betreuten Menschen.

Kinder- und Jugendhilfe 

Änderungen im SGB VIII zu Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen notwendig

Gemeinsam mit mehreren weiteren Verbänden fordert der SKM Bundesverband, im Zuge der SGB VIII-Reform auch den
Paragraphen 19 zu aktualisieren. Konkret geht es um die Unterstützung von Müttern oder Vätern, die gemeinsam mit ihren Kindern in einer Mutter/Vater-Kind-Einrichtung (MVKE) leben. Diese Wohnform unterstützt Eltern, die mit der Betreuung und Versorgung ihrer Kinder überfordert sind (Foto: Scott Webb/unsplash). Zur Pressemitteilung.

Kinder- und Jugendhilfe 

Newsletter für SKM-Ortsvereine: Reform des SGB-VIII

Es gibt ihn wieder, den Newsletter zur Kinder- und Jugendhilfe. Er richtet sich an alle SKM-Ortsvereine und deren Einrichtungen, die in der Kinder- und Jugendhilfe aktiv sind. Er greift die Themen auf, die die Jugendhilfe in Deutschland bewegen. Aktuell ist das vor allem die Reform des SGB-VIII: Obwohl eine umfassende Lösung hinsichtlich der Inklusion ausblieb, hofft der SKM Bundesverband dennoch, dass die Änderungen ins Gesetz übernommen werden (Foto: Annie Spratt/unsplash). Alle Newsletter lesen Sie hier.

Weihnachtsansprache 2020

SKM-Bundesvorsitzender Heinz-Georg Coenen über ein außergewöhnliches Jahr

„Die Corona-Pandemie hat auch und besonders die Menschen getroffen, für die wir uns einsetzen und für die wir oft Anlaufstelle in Notsituationen und prekären Lebensverhältnissen sind. Hier hat sich leider verstärkt gezeigt, wie viele Menschen ausgegrenzt und nicht gerecht behandelt werden“, sagt Heinz-Georg Coenen, SKM-Bundesvorsitzender.

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Youtube-Kanal des SKM Bundesverbands

Weiterbildung zum qualifizierten Männerberater geht in die zweite Runde

Warum braucht die Soziale Arbeit Männerberater? Und was ist männerfokussierte Beratung? Das erklärt unser Referent für Jungen- und Männerarbeit, Rüdiger Jähne, im Video.

 

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Weiterbildung Männerfokussierte Beratung

April 2021 bis Dezember 2022

Männerfokussierte Beratung nimmt Männer mit ihren Ressourcen in den Blick. Sie befähigt sie, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen – insbesondere in Krisensituationen. Spezialisierte Hilfsangebote senken bei Männern die Hemmschwelle, sich Unterstützung zu holen.
Weitere Informationen bei Rüdiger Jähne. Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Mund-Nase-Masken mit SKM-Logo

Jetzt beim SKM Bundesverband bestellen!

Gut geschützt im Arbeitsalltag – mit den Mund-Nase-Masken im SKM-Design. Die hochwertigen Baumwollmasken in weiß haben elastische Trägerbänder, die individuell verstellt werden können. Aufgedruckt ist das behutsam für die neuen Medien angepasste Logo des SKM. Jede Maske kostet 7,50 Euro. Für Ihre Bestellung wenden Sie sich per E-Mail an Nicole Loch.

 

 

‚Freiraum‘ für Männer

SKM eröffnet in NRW die ersten Schutzwohnungen für von häuslicher Gewalt betroffene Männer

SKM gGmbH

Die Schutzwohnung ist voll möbliert, die Adresse bleibt geheim

Die SKM gGmbH hat im Juni in Düsseldorf die erste Schutzwohnung für von häuslicher Gewalt betroffene Männer in NRW eröffnet. „Laut Studie des Bundeskriminalamts von 2018 sind 19 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt Männer“, erklärt gGmbH-Geschäftsführer Stephan Buttgereit. „Diesem Umstand trägt das von SKM gGmbH und SKM Köln entwickelte Projekt Rechnung.“ Mit ihrem Konzept ‚Freiraum‘ für Gewaltschutzwohnungen für Männer haben die beiden SKMs die Ausschreibung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen für sich entschieden. Häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabu „Wir haben 2018 rund 7000 Fälle häuslicher Gewalt gezählt, in denen Männer die Opfer waren“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung die Förderung des Projekts ‚Freiraum‘. „Häusliche Gewalt gegen Männer ist nach wie vor ein Tabu. Unsere Gesellschaft muss lernen, dass auch Männer Opfer von Beziehungsgewalt werden können. Deshalb ist es mir ein Anliegen, diesen Männern auch zu helfen“, sagt Scharrenbach. Männer können ‚Freiraum‘ maximal drei Monate nutzen Insgesamt acht Plätze sind geplant, vier in Düsseldorf, vier in Köln. Männer mit Gewalterfahrungen in der Beziehung können das Gewaltschutzangebot ‚Freiraum‘ maximal drei Monate lang nutzen. „In dieser Zeit gilt es, den Bewohnern Schutz zu bieten, ihre psychosoziale Lage zu stabilisieren, sie in ihrem Alltag zu entlasten und – ganz wichtig: eine Perspektive nach der Zeit im ‚Freiraum‘ zu entwickeln“, erklärt Stephan Buttgereit. Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier: PM SKM Maenner-Gewaltschutzwohnungen NRW-final Betroffene Männer können sich unter dieser Telefonnummer melden: 0163.777 3 111

Youtube-Film Straffälligenhilfe

Schwierige Zeiten für die Kinder von Inhaftierten

Die Besuchszeiten in den JVA sind nie üppig, wurden aber während der Corona-Pandemie weiter drastisch reduziert. „Eine Stunde im Monat ist es momentan in Freiburg. Für die Familien ist das natürlich brutal“, sagt Monika Fröwis vom SKM Freiburg. Rund 100.000 Kinder in Deutschland haben mindestens einen Elternteil in Haft, laut Schätzung der COPING-Studie. Viele SKM-Ortsvereine und Diözesanstellen helfen Straffälligen und ihren Familien – zum Beispiel mit Angehörigentreffen und Sommerfreizeiten für betroffene Kinder.

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Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut 2020 am 17. Oktober

SkF und SKM zur Partizipation von Menschen in Armut

Partizipation für alle MenschenMittendrin statt nur dabei – Gerade Menschen in Armut erleben während der Corona-Pandemie ihre Ausgrenzung besonders deutlich und finden mit ihren Anliegen kein Gehör. Gemeinsam fordern SkF und SKM daher, Partizipation zu ermöglichen und die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen. Und das setzen wir auch mit unserer diesjährigen Aktion anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut um.

Wir von SkF und SKM waren gemeinsam mit von Armut betroffenen Menschen mitten in der Planung einer großen Veranstaltung zum Thema Partizipation. Dann kam Corona. Deshalb lassen wir jetzt die Stimmen vom Expert*innen und Betroffenen digital laut werden. Wie? Das erfahren Sie hier.
Foto: iStock-860939510©SolStock

Jahresbericht 2019

SKM Jahresbericht 2019

Lesen Sie von der Arbeit des SKM Bundesverbandes und seiner 110 Mitglieder im Jahr 2019. In diesem Jahr haben wir den inhaltlichen Schwerpunkt der Ausgabe auf das Thema „Rechtliche Betreuung“ gelegt. Im Jahr 2019 ist eine längst überfällige Vergütungserhöhung für berufliche Betreuung in Höhe von durchschnittlich 17 Prozent in Kraft getreten. Weiterhin berichten wir unter anderem über die Mitarbeit des Verbandes am Synodalen Weg und natürlich vom vielfältigen Wirken der bundesweiten Mitglieder. Download Jahresbericht 2019 des SKM Bundesverbands

Fortbildungen

Fortbildungen beim SKM

Weiterbildung Seminar
Hier finden Sie Fortbildungen, Workshops und Seminare rund um die Themen des SKM und Angebote in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e. V.

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Der Bundesverband und seine Vereine

Im SKM haben sich 125 Vereine und Initiativen aus elf deutschen Diözesen zusammengeschlossen. Wie der Verband strukturiert ist, arbeitet und funktioniert, zeigt das Video.

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